14 Januar 2026
Vom Treibhaus zum Gefrierschrank - Die Ulmener Acht
Wo früher erdgeschichtliche Detonationen der Vulkane die Natur prägten, genießt der heutige Blick ein Vogelparadies. Der Weg des Eifelvereins Daun am Mittwoch, 14. Januar, führt zum wieder aufgestauten Trockenmaar des Jungfernweihers mit einem entspannenden Blick auf Vogelschwingen hinunter in die Tiefe des Ulmener Maarstollens. Die sichtbaren Zeitsprünge bis zum jüngsten Eifel-Maar zeigen vorgeschichtliche Klimaänderungen auf. Wanderführerin Barbara Bräu begleitet zudem durch das ursprüngliche Ueßbachtal an der Mausmühle über die Auderather Mühle am abgeschiedenen Nollenbach zurück in die neuere Erdgeschichte mit einer Schlusseinkehr im Café. Infos: 15 km, 150 hm, 4 Stunden. Treff: 9 Uhr, Forum Daun (Fahrteams).
Anmeldung:
Barbara Bräu, 0151 7055 6189, barbara.braeu@t-online.de.
14. Dezember 2025
So war die Weihnachtsfeier der Ortsgruppe Daun

Von der Kuppel im Saal des Regina-Prothmann-Hauses tauchte die Lichterkugel das Publikum in ein weihnachtliches Bild. Rund 200 Teilnehmer der Weihnachtsfeier des Eifelvereins Daun ließen sich von der Stimmung aus adventlicher Musik, Liedern und Vorträgen einfangen. Moderator Michael Drockur und seine Akteure, darunter Gabi Thull, Henry Sturt, Peter Kohlhaas, Monika Kirchhof, führten durch das Programm bis der Weihnachtsmann das Geschehen für sich einnahm und Zuversicht verbreitete: Schätzen wir uns glücklich, hier noch zu leben in Frieden, Weihnachten zu feiern im Kreise der Lieben. Ein besonderes Licht im Dunkel entzündete Peter Kohlhaas mit seinem Saxofon und seinen geschilderten Erlebnissen als erblindeter Mensch.
31 Juli 2025
Bergwanderwoche des Eifelvereins Daun im Ötztal
12 Bergwanderer des Eifelvereins Daun erlebten eine unglaubliche Wanderwoche im Ötztal. Die schöne abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft der Ötztaler Alpen begeisterte nicht nur, sondern motivierte die Teilnehmern zugleich zu täglichen Bergtouren zu den hohen Berghütten, den anspruchsvollen Zielen der bezaubernden Bergwelt. Unter der Führung und dank der verlässlichen Planung von Bergwanderführer Herbert Lowey waren alle Touren und Fahrten nicht nur sicher organisiert, sondern Dank der Gästekarte zudem kostenlos. Insgesamt wurde an 6 Tagen, in 35 reinen Wanderstunden, ca. 82 km und 7.500 Höhenmetern gewandert. Lust auf mehr: Für 2026 steht das Wanderprojekt bereits fest „Zu Fuß über die Alpen“, von Füssen nach Meran. Dann unter dem Motto: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“.
29 Juli 2025
Radwandern 50plus: Zum Kronenburger See
Die nächste Radwanderung 50plus am Donnerstag, 14. August, nimmt den Kronenburger See ins Visier. Radwanderführer Gerhard Hassdenteufel vom Eifelverein Daun leitet die Radler50plus über 44 Kilometer von Hillesheim über Lissendorf, Gönnersdorf, Jünkerath, Stadtkyll zum See und zurück mit einer Rast. Der Treffpunkt:13.30 Uhr, Parkplatz vor der Hillesheimer Markthalle. Anmeldung: Gerhard Haßdenteufel, Tel.: 06592 7697. Guter Rat: Den Helm aufsetzen.
06 Juli 2025
Beispiellos, bodenständig und bildend – Entdeckerreise an der Grenze
Sie führte Wanderung im Schilde und überraschte mit ausgefallenem Kulturerleben, monumentalen Bauten, skurrilen Kicks und hochsommerlichen Wetter im Juni: Die Jahresfahrt der Ortsgruppe Daun ins Saarland.
Die 22 Mitreisenden ließen sich von Ideen locken, vor Ort begeistern und bedankten sich am Ende dieser Zeitreise durch außergewöhnliche Szenerien beim Organisator Michael Drockur: Einstimmig ernannten sie ihn zum „Diplom-Reiseleiter“. Gute Laune war angesagt, unterstützt durch fachliche Unterstützung von Kulturwart Wolf-Henry Sturt. Im Hindenburgturm führten zwei ehemalige Bergleute mit Kompetenz und Herzblut durch das Bexbacher Bergmuseum. Vor der Kulisse eines schönen Blumengartens im ehemaligen Steinkohlerevier erinnerten sie an das schwere Los von Bergleuten mit historischen Filmen, Bildern, aber auch Original Exponaten. Der Folgetag bestach mit einer unfassbaren Kulisse. Gigantisch-monumental beeindruckte die Sicht auf das Weltkulturerbe „Völklinger Hütte“. Aspekte wurden angesprochen, wie die Zwangsarbeit (vor allem französischer!) Gefangener und der Streit um den Namen Röchlinghöhe, eines Ortsteiles der Stadt Völklingen, aus der Nazivergangenheit des Stahlwerkpatrons stammend und bis in die heutige Zeit wirkend.
Überhaupt: die Führungen an den sehr unterschiedlichen Orten überzeugten durch Fachkompetenz, wie im lothringischen Freyming-Merlebach (Carrière Barrois) und in Hombourg-Haut. Keiner hätte geglaubt, dass in Sichtweite der weitgehend abgewickelten Montanindustrie ein monumentales mittelalterliches Kleinod zu besichtigen sein würde: Eine Geschichtsreise auf einem Blick. Die Expertin Madame Knochels vermittelte Wissenswertes über die Lokalgeschichte, wie die recht bekannten 14 Nothelfer und die herrliche Kirche St. Stefan. In Metz folgten sie den Spuren deutscher Geschichte und die des großen Europäers Robert Schuman in Scy-Chazelles. Es beeindruckten nicht nur die faszinierenden Glasfenster in der Kathedrale St. Etienne (nicht nur von Chagall!), sondern zudem die sakrale Kunst der St. Mauritius-Abtei Tholey. In Gedächtnis blieb die afghanische Künstlerin Mahbouba Maqsoodi, die in ihren Arbeiten Chagall „zitiert“. Der Besucherblick fokussierte sich auf die Details der künstlerischen Arbeit, sowohl bei Gerhard Richter als auch bei Maqsoodi. Zum skurrilen grenzübergreifenden Rätseln ging es nach Leiding/Leidingen. Auf der französischen Straßenseite ist der rote Briefkasten nicht zu finden, auf der deutschen leuchtet sein Gegenstück in Gelb. Fingerzeig von Drockur: Das Buch „Die Leidinger Hochzeit“ von Alfred Gulden. Nach prägnanten Eindrücken aus der Natur, Geschichte und vieler Facetten der Kunst gehörte am Ende die gehörige Entspannung für Körper und Geist: Die Besichtigung des römischen Fußbodens in Nennig und die Weinprobe in Perl. Michael Drockur, Birgit Roßmöller
Fotos finden sich in der Bildergalerie unter: Eifelverein e.V. - Ortsgruppe Daun
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